Eine kleine Auswahl von Fotos vom Bleder See

Fotos : Carmen Anders

Foto : Rolf Bolliger

Unsere Tipps und die schönsten Ausflugsziele rund um den See


Wir bauen neu eine Radroute Bled - Bohinj
Sich dem Fahrrad zu bewegen kann eine der besten Möglichkeiten sein, einen neuen Ort zu erkunden. Zwei der schönsten Ziele in den julischen Alpen, Bled und Bohinj, werden nun endlich mit einer sicheren Radroute verbunden.
Die Route wird bis Ende des Jahres 2024 fertiggestellt sein. Das wird ein weiterer wichtiger Schritt sein, um sicheres und nachhaltiges Reisen zwischen Bled und Bohinj zu schaffen, heute kann man die Strecke mit dem Bus oder mit dem Zug fahren.

Schon von weitem erkennt man das Wahrzeichen von Bled, den Bleder See mit der kleinen Insel auf der märchenhaft die Kirche Maria Himmelfahrt steht. Der See von Bled ist eines der bekanntesten Reiseziele in Slowenien. Je nach Wetterlage schimmert das glasklare Wasser des Blejsko jezero (slowenischen Bezeichnung - Anm. d. Verf.) in kräftig blauer bis hin zu smaragdgrüner Farbe.

Der Bleder See im Landesinneren von Slowenien, der auf einer Höhe von etwa 475 m über dem Meer liegt, ist circa 1,4 km breit und 2,1 km lang und hat eine Gesamtfläche von 1,45 km². Der See von Bled entstand im Laufe der Jahrtausende durch den Rückgang des Bohinjer Gletschers, der den Talkessel mit dem kristallklaren Gletscherwasser füllte. Einige Quellen nähren den Bleder See mit frischem Quellwasser. Vorteilhaft für Badegäste sind die Thermalquellen, die sich im Nordosten des Sees befinden und hier das Wasser auf angenehme 23° C in den Sommermonaten erwärmen.

In der Mitte befindet sich eine kleine Insel mit der Kirche Maria Himmelfahrt (auch oft als Kirche Maria im See bezeichnet - Anm.d.Verf.). Die Cerkev Marijinega Vnebovzetja (slowenischer Name - Anm.d.Verf.) trohnt inmitten der Insel. Die Kirche ist eines der beliebtesten Ausflugsziele und eine der romantischsten Locations um in den Bund der Ehe einzutreten.

Rings um den Veldeser See, wie der See auch genannt wird und dem Luftkurort Bled hat sich seit dem 19. Jahrhundert ein breites und abwechslungsreichen touristisches Angebot entwickelt. Neben der ausgezeichneten Bademöglichkeit am Strandbad von Bled, dem Grajsko kopalisce, über dem majestätisch die Burg von Bled auf einem Felsen trohnt, bieten sich fast unzählige Sport- & Freizeitmöglichkeiten im, auf und um den Bleder See.

Textquelle :

Über dem Seespiegel des Bleder Sees erhebt sich die einzige Insel Sloweniens.

In einer Gletschermulde befinden sich Überreste eines Kalkhügels, der mit Bäumen bewachsen ist. Die Insel hatte vermutlich schon in der Urgeschichte eine besondere Bedeutung. Die altslawische Kultstätte, die sich auf der Stelle der heutigen Kirche befunden hat, wurde von Prešeren, dem größten slowenischen Dichter, beschrieben. Auf die Insel gelangt man mit einem besonderen Boot, "pletna" genannt. Dieser Bootstyp, der für einen Ruderer mit zwei Rudern vorgesehen ist, ist nur in Bled bekannt.

In Aufzeichnungen sieht man auf dem Plateau am Gipfel der Insel eine ältere, neobarocke mittelalterliche Filialkirche mit einem freistehenden Kirchturm mit barocker Haube und einigen Nebengebäuden. Besonders interessant ist die im Barock konzipierte Freitreppe aus Stein mit 99 Stufen auf der Südseite der Insel. Die bestehende Kirche mit breiterem Schiff und schmälerem Chor, damals noch mit gotischem Gewölbe, wurde 1465 geweiht. Erhalten sind Fragmente der Fresken mit Szenen aus dem Leben der hl. Maria: die Geschichte von Joachim und Anna an der Nordwand sowie Szenen aus Marias Besuchen und aus ihrem erwachsenen Leben an der Südwand. Experten gehen davon aus, dass die weich gezeichneten Bilder unter dem Einfluss grafischer Unterlagen aus dem Umkreis der Werkstatt des Meisters Wolfgang (Bolfgang) um 1470 entstanden sind. Der barocke Hauptaltar wurde 1747 geschnitzt. Drei ältere Altäre (geweiht dem hl. Sebastian, der hl. Magdalena und dem hl. Michael), datiert mit der Jahreszahl 1699, stammen aus der Werkstatt des Michael Cusse oder Kuše. Die Bilder auf diesen Altären sind das Werk von Malern der Venezianischen Schule.

Im Vorraum befindet sich ein kleineres Lapidarium, wo das Originalrelief von Hrens Steinkreuz aus Ljubljana aufbewahrt wird. In den Bodenfliesen des Schiffes befinden sich Schaufenster mit einer archäologischen Präsentation, gestaltet nach der Idee des Architekten Tone Bitenc mit Mitarbeitern. Ein besonderes Merkmal ist die Wunschglocke, die schon seit 1534 auf der Insel läutet. Die Freitreppe zur Kirche wurde anlässlich des 1000-jährigen Bestehens Bleds saniert.

Die Kirche wird regelmäßig betreut und ist für Besucher geöffnet.

Quelle:

Fotos : Rolf Bolliger

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Die Dorfschöne / V.&.S.Avsenik

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