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Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer

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Der zweite Auftritt in Kärnten Juli 1954

Auf dem Leiterwagen


Franc Ogrizek - Slavko Avsenik - Vilko Ovsenik - Franc Kosir - Janez Rohacek (Humorist) - Danica Filiplic - Franc Koren


Franz Haschej aus Kärnten hat mir dieses schwarzweiss Foto von Slavko Avsenik geschickt vom zweiten Auftritt mit seinen Musikanten in Kärnten. Das Foto stammt vom Juli 1954, es wurde beim Kirchtag in Trögern bei Bad Eisenkappel aufgenommen.

Der Kirchtag dauerte von Mittags 14.00 Uhr bis zum nächsten Morgen um 07.00 Uhr, solange hat Slavko mit seinem "GORENJSKI QUARTETT"
gespielt !!!!

Der erste Auftritt in Kärnten war im Juni 1954 in Sankt. Jakob im Rosental.

Herzlichen Dank Franz !!!


Die Erfolgsgeschichte von Slavko Avsenik und seinen Original Oberkrainern und als PDF - File [2'642 KB]

Musiker-Porträts der Original Oberkrainer

Slavko Avsenik und Vilko Ovsenik haben mit ihrem Oberkrainersound, , einer Kombination aus Akkordeon, Trompete, Klarinette,Bassgitarre und Gitarre, die Welt erobert.

Man nennt ihn nicht umsonst den " Polka-König " der Welt.

Der Autodidakt auf dem Akkordeon ist sozusagen der Erfinder des Oberkrainer-Sounds mit der für diese Art typischen Begleit- und Rhythmusgruppe, bestehend aus Akkordeon, Akkordgitarre und Baritonhorn. Typisch ist auch die gemischte Akkordbegleitung auf dem Akkordeon, bei Polkas im 2/4-Takt bestehend aus zwei gleich gespielten Gruppen Doppelsechzehntel und einer Achtelnote; bei Walzern aus durchgehend gespielten sechs Achtelnoten pro Takt.

Ein Virtuose auf der Pianotastatur, komponierte und spielte er zusammen mit seinem Orig. Oberkrainer Quintett unzählige, meisterhaft vorgetragene Titel ein, die nicht nur gehörfällig und darum beliebt und immer wieder gerne gehört sind, sondern die auch dem Techniker Avsenik gerecht werden.
Man denke an Polkas wie "Von Ort zu Ort", "Ich hör´ so gern Harmonika", "Im Schweizer Hochland" und viele, viele andere. Die Liste liesse sich schier endlos fortsetzen.
Die Kunst, die jeweiligen Titel perfekt nachzuspielen, mit dem für Slavko ganz eigenen Stil, seiner Leichtigkeit und seines Vortrages, ist nur wenigen vergönnt. Nicht nur die Spieltechnik, sondern auch das Herzblut muss der Zuhörer spüren, fühlen, hören, es muss ihn in jeder Faser seiner Muskeln mitzittern und erbeben lassen, ja mitreissen! Dann ist es so gespielt, gepaart mit Perfektion und Präzision, wie Slavko es sich immer zur Maxime gemacht hat.
Und darum sind auch die erfolgreichen Kompositionen der Gebrüder Avsenik das, was sie eben sind: Evergreens eines eigenen Musikstils, die für uns Anhänger und Fans dieses Genres nicht mehr wegzudenken sind!

Vergleicht man einmal etwas näher die verschiedenen Komponisten solcher Polkas und Walzer im Stile der Oberkrainer, so wird man feststellen (und jeder, der schon einmal versucht hat, einen Avsenik-Titel in der ORIGINAL!-Tonart nachzuspielen, wird dies bestätigen können), dass sich Slavko und Vilko niemals der Versuchung hingaben, eine Komposition um der leichteren Spielbarkeit willen in einer hauptsächlich für die Bläser im Ensemble mit ihren in B gestimmten Instrumenten einfacheren Tonart mit weniger Vorzeichen zu schreiben.
Nein! Gerade die in für Bläser teils sehr schwierigen und anspruchsvollen Kreuz-Tonarten wie A-, E-, H- und Fis-Dur gehaltenen Titel wie z.B. "Erinnerung an Zürich" oder die "Goldenen Oberkrainer-Klänge" machen den Komponisten Avsenik, machen die Original Oberkrainer aus, heben ihn wohltuend von allen anderen im Reigen der Musikschaffenden heraus. Niemals zugunsten der leichteren Spielbarkeit und immer dem schöneren,edleren Klang folgend schuf er gleichermassen unvergessene wie unvergleichliche Melodien! Ein Stück, das in E-Dur geschrieben ist und der Einfachheit halber in F- oder Es-Dur gespielt wird, kann niemals so klingen wie das Original. Und mag es auch noch so gut und perfekt gespielt sein!
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, hier scheiden sich die Geister, sowohl was Komposition als auch Vortrag angeht. Nur wer selbst solch einen innigen Bezug zur Oberkrainer-Musik hat, ja vielleicht sogar selbst musiziert, kann das nachvollziehen und einigermassen verstehen.

In diesem Sinne: Es lebe die Oberkrainer-Musik!

Quellennachweis :
KRAINER-MUSIC



über 50 Jahre Musikant, 31 Goldene Schallplatten, 1 Platin-Platte, 1 Diamant-Platte, über 31 Millionen verkaufter Tonträger auf über 120 eigenen Tonträgern !

In der 50-jährigen musikalischen Laufbahn hat das Ensemble der Brüder Avsenik mehr als 600 Titel auf Tonträgern veröffentlicht

Zum 80.Geburtstag von Slavko Avsenik schrieb Astrid Stutz folgendes schöne Gedicht:

Lieber Slavko Avsenik!

"Du hast Geburtstag! Wir gratulieren" und wünschen alle von Herzen Dir: "Gesundheit, Glück, Zufriedenheit". Geniesse die glücklichen Stunden "Im Kreise der Familie" oder bei "Einem Abend mit Freunden". Und wenn es dann "Lustig beim Wein in Oberkrain" zugeht, könnte es vielleicht, "Spät am Abend" sogar sein, dass "Katharin" beim "Slowenischen Bauerntanz" zu Dir sagt: "Komm und tanz mit mir"! Ja ja Du weißt schon, ein bisschen "Stimmung muss sein", auch wenn wir vielleicht "Die verflixten Wechseljahre" schon spüren, so würde "Franz der Siebengscheite" sicher sagen, das ist "Kein Grund für schlechte Laune". Mit ein bisschen "Schallali Schallala" geht es "Ohne Sorgen" "Heiter durch's Leben". Und wirfst Du mal einen "Blick übern Zaun", kann es sein, dass "Miss Kaktus" Dir zuruft: "Ich wart auf Dich", "Wann kommst Du zu mir?" Genau so wie Du, zehren auch wir von der "Erinnerung" an die "Gute alte Zeit", als Du mit Deinen "Slowenischen Grüssen" "Von Ort zu Ort" gezogen bist. Ganz egal, ob "Hinterm Hühnerstall" oder "Hoch auf den Bergeshöhn", Deine "Goldenen Klänge aus Oberkrain" haben uns allen "Freude an Musik mit Avsenik" gebracht. Für Deine "Olympiade in Musik" hast Du oftmals "Bronze, Silber und Gold" bekommen und nach der "Siegerehrung" gab es sicher auch "Durchbummelte Nächte" weit über die "Geisterstunde" hinaus, bis der "Morgenstern am Horizont" stand und die "Fesche Kellnerin" beim "Frühkonzert auf dem Bauernhof" den "Fröhlichen Gesellen" den "Karawanken Marsch" geblasen hat. "Ein Leben lang für die Musik" bist Du mit dem "Trompetenecho" nicht nur "Kreuz und quer durch die Schweiz", sondern auch "Übers weite Meer" gereist und hast uns "Abend für Abend" "Mit Musik und guter Laune" "Glück und Sonnenschein" gebracht. Leider heisst es heute nicht mehr, Slavko Avsenik und "Die (Original) Oberkrainer kommen" und ziehen "Mit Polka durch die Welt". Doch "Ewig jung bleibt die Erinnerung" an "Unvergessene Tage". Wir senden Dir voller Dankbarkeit, herzliche Grüsse aus dem "Schönen Schwyzerland" und sagen "Alte Liebe rostet nicht". Wir lassen für Dich die "Wunschglocke" erklingen und wünschen Dir "Auf allen Deinen Wegen" nur das Allerbeste!

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Ein Exportschlager ganz anderer Art hat Begunje (zumindest in einschlägigen Kreisen) weltberühmt gemacht: die volkstümliche Musik der Gebrüder Slavko und Vilko Avsenik, kurz »Oberkrainer« genannt.

Ihr Geburtshaus befindet sich am südlichen Ortsrand. Vom stattlichen, aber schlichten Dorfgasthaus, das die einheimische Bevölkerung eher unter dem Vulgo-Namen »Pri Jožovcu« kennt, ist es mit großem finanziellen Aufwand zur vielbesuchten Pilgerstätte für Liebhaber der Oberkrainer Musik geworden.
Es umfasst heute einen Konzertsaal für 350 Besucher, einen kleineren Avsenik-Clubraum, ein Restaurant mit Gastgarten, das Avsenik-Museum samt Galerie im ersten Stock, ein Tonstudio sowie einen Laden für Musik- und Texthefte, Tonträger, Bücher, Festschriften und Fanartikel aller Art. Ganzjährig, mit einer kurzen Unterbrechung in den Wintermonaten, finden im Veranstaltungszentrum, das mit modernster Tontechnik und Versatzstücken aus dem »Musikantenstadl« ausgestattet ist, Konzerte volkstümlicher Musikgruppen statt.

Nachdem Slavko Avsenik anfangs der 90er Jahre aufgehört hat mit seinem eigenen Ensemble, wird seine Musik heute gepflegt durch das Ensemble Gašperji (Die Jungen Original Oberkrainer - durch Slavko persönlich zu offiziellen Nachfolger gemacht) und Hišni Ansambel Avsenik (Die Hauskapelle Avsenik). Es ist gedacht das das Ensemble Gašperji weltweit Konzerte versorgt und das die Hauskapelle Avsenik nur in Begunje, im Gasthaus Avsenik, aufspielt. Das letzte heißt dass jeden Freitagabend im Saal oder auf der Terrassenbühne ein Konzert gegeben wird.


Quelle : Slowenien entgegen zu fuß von klagenfurt nach ljubljana

Ab November 2009 sind nun Sašo Avsenik UND SEINE OBERKRAINER die offiziellen Nachfolger von Slavko Avsenik

Slavko Avsenik war zunächst Skispringer und als solcher Mitglied der Nationalmannschaft des ehemaligen Jugoslawiens. Das Pianoakkordeon und das Spielen auf der Steirischen Harmonika brachte er sich während seiner Militärzeit selbst bei. 1953 begann er im Trio Avsenik mit einem Gitarristen und Bassisten.
Slavko Avsenik gründete zusammen mit Bruder Vilko Ovsenik die Musikgruppe Gorenjski Kvintet, die als Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer (Original Oberkrainer Quintett) international bekannt wurde und mehr als 36 Millionen Tonträger verkaufte. Auch sind sie die Erfinder des Oberkrainer Sounds, der auch heute noch von einer Vielzahl von Musikgruppen gespielt wird.
In der Regel besteht eine Oberkrainer Besetzung aus Akkordeon, Baritonhorn oder Kontrabass (Bass), Gitarre (Rhythmus), Klarinette, Trompete und natürlich aus ein- oder mehrstimmigem Gesang. Für einige Aufnahmen wurden auch Mundharmonika oder eine zweite oder sogar dritte Klarinette verwendet. Zusätzlich gibt es Alben mit Streichorchester und auch Blasmusik.
Obwohl der Oberkrainerstil Ähnlichkeiten mit der Ländlermusik aufweist, wurde er anfänglich keineswegs dieser zugeordnet. Er entspricht auch nicht der slowenischen Volksmusik. Vorwiegend werden 4/8 Polkas, Walzer sowie Märsche gespielt und natürlich auch Ländler mit typischer 4-Takt-Einleitung, wie z. B. der Bauern-Ländler. Eine Neuerung brachte dieser Stil jedoch auch damit, dass die Harmonik vieler Lieder sehr modern war und in die Jazzharmonik geht.
In fast jedem der Lieder sind Jazzelemente, wie Sextakkorde oder Sekundärdominanten (zumeist von der zweiten Stufe) zu finden. Diese Neuerung, vor allem in der Begleitung, ist wohl dem Gitarristen des Ensembles Leo Ponikvar zuzuschreiben, der vor seiner Zeit bei Avsenik als Jazzmusiker aktiv war und somit über das erforderliche Wissen verfügte.
Der größte Erfolgstitel von Slavko Avsenik ist das Trompeten-Echo, das sich zum Evergreen der volkstümlichen Musik entwickelte und in zahlreichen Versionen (Blasorchester, A cappella, etc.) aufgenommen wurde. Einem breiten Publikum wurde diese Komposition erst mit Hilfe von Fred Rauch bekannt, der zufällig den Titel in Radio Klagenfurt gehört hatte. In den 1970er Jahren war es die Erkennungsmelodie der ZDF-Sendung Lustige Musikanten und der monatlichen Hörfunksendung Wettstreit nach Noten des Deutschlandfunks. Auch für die ORF-Sendung Musikantenstadl wurde das Trompetenecho das Titellied. Weitere Erfolgstitel sind Auf der Autobahn, Slowenischer Bauerntanz und Es ist so schön ein Musikant zu sein.
1992 übergab Avsenik seine Lieder vor allem an das Ensemble Gašperji, welches er unter der Bezeichnung Die Jungen Original Oberkrainer offiziell zum Nachfolge-Ensemble seiner Original Oberkrainer ernannte.
Die meisten der langjährigen Mitglieder sind inzwischen verstorben: Der Trompeter Franc Košir (1930-1991), der Gitarrist Leo Ponikvar (1917-1992), der Klarinettist Albin Rudan (1933-2009) und der Baritonist und Bassist Mik Soss (1929-2004) leben nicht mehr.

Quelle :
Balkanforum



Die Ortschaft
BEGUNJE liegt bei 586 Meter Meereshöhe, im Untertal der Karawanken, unter der überaus schönen, immer grünen Begunjščica, in Höhe von 2063 Meter. Die ganze Umgebung dieses Klimaortes ist bilderhaft, am schönsten ist jedoch die Aussicht auf die Julischen Alpen, mit dem Höhepunkt Triglav, dem höchsten Berg in Slowenien (2864 m).
In dieser kleinen Ortschaft wurden die Brüder Slavko und Vilko Avsenik geboren, und hier wurde auch die Musik ihres Ensembles geboren. Alles fing auf dem Hof des heimischen Gasthauses an. Ihre volkstümliche Musik mit der charakteristischem Melodie und Echtheit besingt die Schönheiten der Umgebungssorte, die Gewohnheiten der dort lebenden Leute und Ihre Lebensart. Die Brüder Avsenik trugen Ihre Lieder auch in andere Länder, ihre Lieder kennt und singt man in allen Orten der Welt, für die Lieder erhielten sie viele Ehrungen


Quelle : oberkrainer.ch

Die Original Oberkrainer Avsenik im DLF

Slavko Avsenik und Ernst Mosch

Die Giganten der volkstümlichen Musik trafen sich oft: Ernst Mosch und Slavko Avsenik:

Mit diesen beiden begann der sagenhafte Erfolg der Blasmusik aus Krain und Böhmen. In den sechziger Jahren gingen sie zusammen auf Tourneen und begeisterten Tausende. Unzählige Nachahmer versuchten an die Klasse heranzukommen und ein wenig von dem Umsatzkuchen mit abzuschneiden. Sie blieben alle auf der Strecke. Unübertroffen die Plattenumsätze in aller Welt. Wie wir heute wissen, wurden die Tonträger sowohl in den deutschsprachigen Ländern als auch in fernen Kontinenten aufgelegt. Dank des Internets sieht man oft Tonträger aus Argentinien, Kanada, Japan, Südafrika, England usw.

Hier ist die Musik von Slavko Avsenik zu Hause

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    Spass muss sein